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Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen von Patienten.

Was ist ein Herzmonitor (ER)?

Manche Patienten leiden unter bradykarden oder tachykarden Arrhythmien, welche zwar nur selten auftreten, in dessen Folge sie jedoch das Bewusstsein verlieren. Die erste Untersuchungsmethode um eine mögliche Ursache zu identifizieren ist beispielsweise ein Langzeit-EKG. Sollten mit Hilfe der einfachen Untersuchungsmethoden keine Ergebnisse erzielt werden können, kann ein Herzmonitor, auch Event-Rekorder oder Loop-Rekorder genannt, eingesetzt werden.

Ein Herzmonitor zeichnet den Herzrhythmus und die Herzfrequenz kontinuierlich auf und speichert die Daten automatisch. Der Patient hat weiterhin zusätzlich die Möglichkeit, bei auftretenden Symptomen, wie beispielsweise Schwindel, mittels eines externen Zubehörs selbst ein EKG aufzuzeichnen und zu speichern. Sämtliche so im Herzmonitor erfassten und gespeicherten Daten werden kontinuierlich mittels drahtloser telemedizinischer Übertragung an den Arzt übertragen. Dieser wertet die Daten aus, stellt eine Diagnose und kann eine individuell optimierte, leitliniengerechte Therapie einleiten.

Heutzutage ist die Implantation oder das Einsetzen eines Herzmonitors ein minimal-invasiver Eingriff. Ein kleiner Schnitt im linken Brustkorb ist ausreichend, um das Gerät entsprechend zu platzieren. Vermehrt werden die Eingriffe deshalb auch ambulant durchgeführt.

Was ist ein Herzschrittmacher (HSM)?

 

Gesunde Herzen bilden die elektrischen Impulse zur Erzeugung des Herzschlags im Sinusknoten, dem natürlichen Schrittmacher des Herzens. Die elektrischen Impulse aus dem Sinusknoten sorgen dafür, dass sich der Herzmuskel zusammenzieht und regelmäßig schlägt. Herzerkrankungen können den natürlichen Herzschlag stören und die Herzfrequenz dauerhaft herabsetzen (Bradykardie). Ursache der Bradykardie ist meist eine Fehlfunktion des natürlichen Taktgebers (Sinusknotensyndrom) oder eine blockierte Erregungsleitung (AV-Block). Bei einem AV-Block ist die elektrische Impulsüberleitung vom Vorhof in die Kammer gestört. Die vom Sinusknoten ausgesendeten Signale erreichen die Kammer daher zu spät oder gar nicht. In der Folge wird der Körper nur noch unzureichend mit Blut und Sauerstoff versorgt und die betroffenen Patienten fühlen sich häufig matt und geschwächt. Ein Herzschrittmacher kann Abhilfe schaffen und die Rhythmusstörung gezielt behandeln.

Herzschrittmachersysteme werden über einen kleinen Hautschnitt unterhalb des Schlüsselbeins implantiert und setzen sich aus einer langlebigen Batterie, einem Miniaturcomputer sowie ein bis zwei dünnen, isolierten Kabeln (Elektroden) zusammen, die den Schrittmacher mit dem Herzen verbinden. Über die Elektroden kann der Schrittmacher die Herzaktivität des Patienten rund um die Uhr überwachen und automatisch aktiviert werden, wenn der natürliche Herzschlag aussetzt oder aus dem Takt gerät. Auf diese Weise wird die Herzfunktion des Patienten optimal unterstützt und Schwindel- sowie Ohnmachtsanfälle effektiv vermieden.

Abhängig von den therapeutischen Anforderungen des Patienten können Ein- oder Zweikammer-Schrittmacher implantiert werden. Die Begriffe beziehen sich auf die Eigenschaft des Herzschrittmachers, nur eine oder beide Kammern (Ventrikel) zu stimulieren und herzeigene Aktivitäten wahrzunehmen. Bei einem Zweikammersystem liegt gewöhnlich eine Elektrode im Vorhof, eine weitere in der Kammer. So kann die Aktivität beider Herzkammern synchronisiert und eine optimale Kontraktion des Herzmuskels ermöglicht werden.

Was ist ein Defibrillator (ICD)?

 

Neben dem Herzinfarkt stellt der plötzliche Kreislaufstillstand infolge von Kammerflimmern die häufigste Todesursache für den Plötzlichen Herztod. Seit den 80er Jahren gibt es implantierbare Cardioverter / Defibrillatoren (kurz ICD), welche die Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit lebensbedrohlichen Tachyarrhythmien oder einem erhöhten Risiko für diese deutlich verbessert haben.

Der ICD übernimmt die lückenlose Überwachung der Herzaktivität seiner Patienten und ist in der Lage, Kammerarrhythmien selbständig durch die gezielte Abgabe von Stromimpulsen bis hin zum Elektroschock zu beenden. Nicht jede Tachykardie muss jedoch mit einem Schock behandelt werden. Im Gegenteil: Häufig reichen bereits schnelle, schwache und somit schmerzfreie Impulse aus, um das Herz davor zu bewahren, überhaupt ins Kammerflimmern zu geraten (Überstimulation bzw. antitachykardes Pacing (ATP). Zusätzlich kann der ICD Schrittmacherimpulse auslösen, um einen zu langsamen Herzschlag ggf. zu normalisieren (antibradykarde Stimulation).

Defibrillatoren werden gewöhnlich links unterhalb des Schlüsselbeins unter der Haut im Brustkorb implantiert und über eine bis zwei Elektroden (dünne, isolierte Drähte), mit dem Herzen verbunden.

Um die Kammertachykardien beenden zu können, muss der ICD deutlich mehr Energie (Strom) abgeben können als ein Herzschrittmacher. Dies erfordert eine sehr viel höhere Batterieleistung, so dass die ICD- Batterie regulär den größten Raum des Aggregates einnimmt und je nach Beanspruchung 5 bis 10 Jahre hält. Neben der langlebigen Batterie und dem Kondensator als Energiespeicher zum Hochladen der Elektroschocks bildet ein Microcomputer das Herzstück eines ICD. Dieser ist zusammen mit den anderen Komponenten in ein Titangehäuse eingefasst, das in etwa die Größe einer Streichholzschachtel hat.

Welche Vorteile habe ich, wenn eine HSM- oder eine ICD-Operation ambulant durchgeführt wird?

 

Ein wesentlicher Vorteil ambulanter Operationen liegt in der Versorgung „aus einer Hand“. So ist eine Behandlung vor, während und nach dem operativen Eingriff durch denselben Arzt gegeben, so dass eine durchgängig qualitativ hochwertige Versorgung gewährleistet ist. Der Patient kann im Anschluss an den Eingriff und der anschließenden Überwachung zeitnah in sein bekanntes häusliches Umfeld zurückkehren. Der sich aus einem Krankenhausaufenthalt ergebende Aufwand und die sich daraus ergebenden „Unannehmlichkeiten“ können insofern vermieden werden. Ob die Operation ambulant durchgeführt werden kann oder ob es im Einzelfall doch stationären, entscheidet der behandelnde Arzt.

Welche Nachteile bestehen bei ambulant durchgeführten Operationen?

 

Als möglicher Nachteil ist zu berücksichtigen, dass in der Regel bei einer ambulanten Operation keine intensivmedizinische Infrastruktur im Hintergrund ist, die aber nur in sehr seltenen Einzelfällen benötigt wird. Dieser Nachteil kann aber insofern relativiert werden, als dass der behandelnde Arzt im Vorfeld der Operation entscheidet, ob die Voraussetzungen für eine ambulante Durchführung gegeben sind oder ob bestimmte Begleitumstände im Einzelfall für eine stationäre Versorgung sprechen. Grundsätzlich sollte aus Sicht des Patienten auch berücksichtigt werden, dass die Voraussetzungen für eine zeitnahe Rückkehr in die häusliche Umgebung gegeben sein sollten.

Verfügen Ärzte im ambulanten Bereich über genauso viel Erfahrung wie in einer stationär operierenden Klinik?

 

Ja, in der Regel werden im ambulanten Bereich die Operationen durch den niedergelassenen Arzt selbst durchgeführt. MED Management kooperiert mit Ärzten, die eine entsprechende Qualifikation nachweisen können. Gleichzeitig erfolgt durch das System der Qualitätssicherung eine kontinuierliche Überprüfung.

Wer bezahlt die ambulante Operation?

 

Wie auch bei stationären Implantationen übernehmen in der Regel die Krankenkassen oder -versicherungen die Kosten einer ambulant durchgeführten Operation. Wohingegen die ambulante Implantation von 1- und 2-Kammer Herzschrittmachern in Deutschland bereits als Regelleistung gilt, ist eine ambulante Implantation eines 3-Kammer Herzschrittmachers, Defibrillators oder Ereignisrekorders grundsätzlich vor dem Eingriff von der Krankenkasse genehmigen zu lassen.

Was ist Telemedizin?

 

Telemedizin bezeichnet ganz generell die Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen unter Überbrückung einer räumlichen Distanz zwischen dem Arzt und dem Patient oder auch zwischen zwei oder mehreren sich konsultierenden Ärzten mittels Kommunikation. Die Anwendungsgebiete der Telemedizin sind mittlerweile vielfältig. Sie reichen von der Telekonsultation über die Telediagnostik und das Telemonitoring bis hin zur Teleoperation. Beim Telemonitoring für Patienten mit einem implantierten Herzschrittmacher, Defibrillator oder Ereignisrekorder geht es um die Fernuntersuchung, -diagnose und –überwachung bestimmter (Vital-) Parameter sowohl des Patienten als auch des Implantates. Zum Zwecke der Datenübertragung bekommt der Patient ein spezielles Kommunikationsgerät mit nach Hause. Dieses arbeitet ähnlich wie ein Mobiltelefon und ist in der Lage, die entsprechenden Daten automatisch an den behandelnden Arzt zu verschicken.

Welche Vorteile bietet die Telemedizin?

 

Die Telemedizin bietet dem Arzt die Möglichkeit, wichtige diagnostische und implantatbezogene Daten seiner Patienten kontinuierlich einzusehen ohne dass die Patienten dazu in die Klinik oder Praxis kommen müssen. Dadurch wird der Arzt frühzeitig über Abweichungen zu den Normwerten informiert und kann die Therapie wenn nötig entsprechend anpassen. Wenn es der Gesundheitszustand des Patienten erlaubt können durch den Einsatz der Telemedizin die Intervalle zwischen den Routinenachsorgen in der Praxis verlängert werden wodurch für den Patienten unnötige Wegstrecken entfallen.

Bietet die MED Management Implantate mit telemedizinischer Funktion an?

 

Ja, MED Management bietet im Rahmen beider Verträge Herzschrittmacher, Defibrillatoren und Ereignisrekorder mit telemedizinischer Funktion an.

Übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Telemedizin?

 

Die telemedizinische Versorgung wird von der DAK Gesundheit und der Techniker Krankenkasse in vollem Umfang getragen, jedoch müssen spezielle Anforderungen erfüllt sein. Bei anderen Krankenkassen ist dies zum Teil nicht gegeben.

Welche Produkte können bei welchen Patienten implantiert und über MED Management abgerechnet werden?

 

Eine ambulante Implantation geht bei allen gesetzlich und privat versicherten Patienten. Entweder bei DAK und TK Versicherten über den BV (IV) Vertrag oder bei Patienten anderer Krankenkassen/-versicherungen über den Vertrag zur Qualitätssicherungsleistung DOQUVIDE.

Da die ambulante Implantation von 1- und 2-Kammer Herzschrittmachern in Deutschland bereits als Regelleistung gilt, bedürfen diese keiner zusätzlichen Genehmigungen durch die Krankenkassen.

Bei DAK und TK Versicherten ist eine Implantation von 3-Kammer Herzschrittmachern und Defibrillatoren (bei der DAK auch der Ereignisrekorder) ohne gesonderte Genehmigung möglich. Bei Patienten aller anderen Krankenkassen/-versicherungen ist hier grundsätzlich vor dem Eingriff durch Ihren Arzt bei der Krankenkasse eine Genehmigung zur Kostenübernahme einzuholen.

Wie wird generell über MED Management abgerechnet?

 

Im Rahmen des Qualitätssicherungsvertrages DOQUVIDE erfolgt die Abrechnung der Sachkosten durch MED Management gemäß den Vorgaben der Bundesländer an die Leistungsträger – die Krankenkassen, den Arzt (der dann seinerseits mit der entsprechenden Kassenärztlichen Vereinigung abrechnet) oder den privat versicherten Patienten. Die Abrechnung der ärztlichen Leistung erfolgt wie üblich über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung.

Im Rahmen des BV (IV) Kooperationsvertrages erfolgt die Abrechnung der Sachkosten und der ärztlichen Leistungen durch MED Management an die DAK Gesundheit und die Techniker Krankenkasse.

Was ist die Leistung der MED Management?

 

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Politik, die Kostenträger und die medizinischen Leistungserbringer dahingehend zu unterstützen, dass der rechtliche Rahmen für die Leistungserbringung und die entsprechende Abrechnung geschaffen wird. Dazu wurden mit verschiedenen Kostenträgern und Industriepartnern Rahmenverträge und BV (IV) Verträge geschlossen, die dieses ermöglichen. Der Umfang wird stets erweitert, bezieht sich bei MED Management aber ausschließlich auf den Bereich der Kardiologie. Wir schaffen dabei den vertraglichen Rahmen und die einzelvertragliche Ausgestaltung, sprich, wir adaptieren die Rahmenverträge an die jeweiligen Einzelverträge der medizinischen Leistungserbringer.

Was bedeutet der BV (IV) Vertrag?

 

Das Ziel ambulanter Operationen ist es, über geeignete tarifliche Rahmen­bedingungen unnötige vollstationäre Krankenhausbehandlungen zu vermeiden, falls die Erkrankung und der Patient dies zulassen. So kann oftmals eine patientengerechtere und wirtschaftlichere Versorgung sichergestellt werden. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ sollte – wann immer es möglich ist – zur Anwendung kommen, und dabei die entsprechende Qualität sichergestellt sein.

Den gesetzlichen Rahmen hierfür bildet der „Vertrag nach § 115 b Abs. 1 SGB V – Ambulantes Operieren und stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus“, der zwischen dem GKV-Spitzenverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung geschlossen wurde. Der Gesetzgeber lässt es dabei hinsichtlich der Gestaltung offen, ob die ambulant durchzuführenden Behandlungen ambulant im Krankenhaus, oder voll ambulant im niedergelassenen Bereich erfolgen.

Über den § 140a SGB V wurde die rechtliche Möglichkeit geschaffen, Verträge zur besonderen Versorgung abzuschließen und somit die ärztlichen Leistungen und die resultierende Vergütung separat zu vereinbaren. Im Rahmen des ambulanten Operierens sind im Vertrag die Leistungen Herzschrittmacher- und Defibrillatorenimplantationen sowie Langzeit-Ereignisrekorder (nur DAK) integriert.

Was bedeutet der Vertrag zur Qualitätssicherungsleistung DOQUVIDE?

 

Das Ziel ambulanter Operationen ist es, über geeignete tarifliche Rahmen­bedingungen unnötige vollstationäre Krankenhausbehandlungen zu vermeiden, falls die Erkrankung und der Patient dies zulassen. So kann oftmals eine patientengerechtere und wirtschaftlichere Versorgung sichergestellt werden. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ sollte – wann immer es möglich ist – zur Anwendung kommen, und dabei die entsprechende Qualität sichergestellt sein. Den gesetzlichen Rahmen hierfür bildet der „Vertrag nach § 115 b Abs. 1 SGB V – Ambulantes Operieren und stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus“, der zwischen dem GKV-Spitzenverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung geschlossen wurde. Der Gesetzgeber lässt es dabei hinsichtlich der Gestaltung offen, ob die ambulant durchzuführenden Behandlungen ambulant im Krankenhaus, oder voll ambulant im niedergelassenen Bereich erfolgen.

Neben dem Abschluss von BV (IV) Verträgen bzw. Selektivverträgen sehen die Kostenträger für Leistungen, die im Vergütungssystem der ambulanten Versorgung in Deutschland, dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM), enthalten sind, eine Abrechnung der ärztlichen Leistungen über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und der Erstattung der sonstigen Kosten vor. Die Erstattung der Sachkosten erfolgt teilweise separat über die Krankenkassen.

Hierzu wurde in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke erstmalig im ambulanten Bereich eine dezidierte Qualitätssicherungsleistung (DOQUVIDE) in Auftrag gegeben. Diese dokumentiert und veröffentlicht die Behandlungs- und Versorgungsqualität von Patienten mit den Diagnosen Brachykardie, Tachyarrhythmie und Herzinsuffizienz, welche mit telemedizinischen Monitorgeräten ausgestattet sind, bei denen die indikationsgerechten Vitalparameter erfasst werden, wie in diesem White Book geschehen. Diese wissenschaftliche Aufarbeitung der Behandlungsverläufe, verbunden mit einer jährlichen Veröffentlichung der Ergebnisse, soll ein weiterer Ansporn zur Optimierung der Behandlungsqualität und zur Bestätigung der Bedeutung der ambulanten Versorgung sein.

Einer unserer wesentlichen Schwerpunkte besteht darin, dass den medizinischen Leistungserbringern ein Zugang zu den neusten Medizinprodukten und zur Versorgung mit telemedizinischen Systemen ermöglicht wird. Telemedizin ist ein klarer Trend in der Krankenversorgung. Dadurch lässt sich die Versorgungsqualität der Patienten hervorragend dokumentieren und weiter erhöhen.

Welche Vorteile habe ich als Patient bei der Teilnahme an den Verträgen?

 

Durch Ihre Teilnahme garantiert Ihnen Ihre Krankenkasse, dass die neusten und modernsten Schrittmacher bei der Operation verwendet werden, die – insofern Ihre Krankenkasse die telemedizinische Versorgung trägt – über die Möglichkeit der Datenübertragung mittels Telemedizin verfügen. Ihr Arzt kann somit den technischen Zustand des Gerätes überwachen und evtl. auftretende Rhythmusstörungen erkennen. Dies erspart Ihnen unnötige Wege in die Praxis und überwacht sie trotzdem engmaschiger als bisher. Durch die Nutzung der telemedizinischen Übertragung und Auswertung durch eine unabhängige Stelle (Deutsche Stiftung für chronisch Kranke) ist die hohe Qualität des Verfahrens gewährleistet.

Wieso übernimmt die DAK und TK die Kosten ohne vorheriges Genehmigungsverfahren und andere Krankenkassen nicht?

 

Die DAK Gesundheit und Techniker Krankenkasse haben intern ermittelt, dass die Versorgung von Patienten effektiver gestaltet werden kann, wenn eine ambulante Implantation mit qualitativ hochwertigen Aggregaten (im Zusammenhang mit Telemedizin) ermöglicht wird.

Gibt es Ärzte oder Kliniken in meiner Umgebung, die ambulant operieren?

 

Zurzeit bestehen Kooperationen der MED Management mit niedergelassenen Ärzten, Medizinischen Versorgungszentren und Kliniken in allen Bundesländern.

Wir geben Ihnen gern weitere Informationen und helfen Ihnen, einen Arzt in Ihrer Nähe zu finden – kontaktieren Sie uns einfach.

Wie kann ich an den Verträgen teilnehmen und Ihre Leistungen in Anspruch nehmen?

 

Zunächst sollten Sie sich an Ihren Arzt wenden, der die Indikation für den operativen Eingriff stellt. Sollte Ihr Arzt noch nicht im BV (IV) Vertrag oder der Qualitätssicherungsleistung DOQUVIDE aktiv sein, sprechen Sie ihn gern darauf an. Sie können uns aber auch direkt kontaktieren. Ist Ihr Arzt bereits in den entsprechenden Vertrag eingebunden, überreicht er Ihnen die entsprechende Teilnahmeerklärung, die Sie in Ruhe lesen können – Ihr Arzt wird Ihnen bei Fragen gern behilflich sein. Mit Ihrer Unterschrift stimmen Sie zu, an dem jeweiligen Vertrag teilzunehmen. Um die Einreichung der Unterlagen zur Abrechnung wird sich Ihr Arzt kümmern.

Kann ich an den Verträgen teilnehmen, auch wenn mein behandelnder Kardiologe nicht selbst implantiert?

 

Grundsätzlich ja. Bitte sprechen Sie Ihren Kardiologen an oder kontaktieren Sie uns direkt, um z. B. einen implantierenden Arzt zu finden, der bereits mit uns kooperiert. Wir werden gemeinsam eine Lösung finden.