Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen von Ärzten.

Was ist die Leistung der MED Management?

 

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Politik, die Kostenträger und die medizinischen Leistungserbringer dahingehend zu unterstützen, dass der rechtliche Rahmen für die Leistungserbringung und die entsprechende Abrechnung geschaffen wird. Dazu wurden mit verschiedenen Kostenträgern und Industriepartnern Rahmenverträge und IV-Verträge geschlossen, die dieses ermöglichen. Der Umfang wird stets erweitert, bezieht sich bei MED Management aber ausschließlich auf den Bereich der Kardiologie. Wir schaffen dabei den vertraglichen Rahmen und die einzelvertragliche Ausgestaltung, sprich, wir adaptieren die Rahmenverträge an die jeweiligen Einzelverträge der medizinischen Leistungserbringer.

Was bedeutet der IV-Vertrag?

 

Das Ziel ambulanter Operationen ist es, über geeignete tarifliche Rahmen­bedingungen, unnötige vollstationäre Krankenhausbehandlungen zu vermeiden, falls die Erkrankung und der Patient dies zulassen. So kann oftmals eine patientengerechtere und wirtschaftlichere Versorgung sichergestellt werden. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ sollte – wann immer es möglich ist – zur Anwendung kommen, und dabei die entsprechende Qualität sichergestellt sein.

Den gesetzlichen Rahmen hierfür bildet der „Vertrag nach § 115 b Abs. 1 SGB V – Ambulantes Operieren und stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus“, der zwischen dem GKV-Spitzenverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung geschlossen wurde. Der Gesetzgeber lässt es dabei hinsichtlich der Gestaltung offen, ob die ambulant durchzuführenden Behandlungen ambulant im Krankenhaus, oder voll ambulant im niedergelassenen Bereich erfolgen.

Über die § 140 SGB V und § 73 c SGB V wurde die rechtliche Möglichkeit geschaffen, IV-Verträge bzw. Selektivverträge abzuschließen und somit die ärztlichen Leistungen und die resultierende Vergütung separat zu vereinbaren. Im Rahmen des ambulanten Operierens sind im Vertrag die Leistungen Herzschrittmacher- und Defibrillatorenimplantationen sowie Langzeit-Ereignisrekorder (nur DAK) integriert.

Was bedeutet der Vertrag zur Qualitätssicherungsleistung DOQUVIDE?

 

Das Ziel ambulanter Operationen ist es, über geeignete tarifliche Rahmen­bedingungen unnötige vollstationäre Krankenhausbehandlungen zu vermeiden, falls die Erkrankung und der Patient dies zulassen. So kann oftmals eine patientengerechtere und wirtschaftlichere Versorgung sichergestellt werden. Der Grundsatz „ambulant vor stationär“ sollte – wann immer es möglich ist – zur Anwendung kommen, und dabei die entsprechende Qualität sichergestellt sein. Den gesetzlichen Rahmen hierfür bildet der „Vertrag nach § 115 b Abs. 1 SGB V – Ambulantes Operieren und stationsersetzende Eingriffe im Krankenhaus“, der zwischen dem GKV-Spitzenverband, der Deutschen Krankenhausgesellschaft und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung geschlossen wurde. Der Gesetzgeber lässt es dabei hinsichtlich der Gestaltung offen, ob die ambulant durchzuführenden Behandlungen ambulant im Krankenhaus, oder voll ambulant im niedergelassenen Bereich erfolgen.

Neben dem Abschluss von IV-Verträgen bzw. Selektivverträgen sehen die Kostenträger für Leistungen, die im Vergütungssystem der ambulanten Versorgung in Deutschland, dem Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM), enthalten sind, eine Abrechnung der ärztlichen Leistungen über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) und der Erstattung der sonstigen Kosten vor. Die Erstattung der Sachkosten erfolgt teilweise separat über die Krankenkassen.

Hierzu wurde in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für chronisch Kranke erstmalig im ambulanten Bereich eine dezidierte Qualitätssicherungsleistung (DOQUVIDE) in Auftrag gegeben. Diese dokumentiert und veröffentlicht die Behandlungs- und Versorgungsqualität von Patienten mit den Diagnosen Brachykardie, Tachyarrhythmie und Herzinsuffizienz, welche mit telemedizinischen Monitorgeräten ausgestattet sind, bei denen die indikationsgerechten Vitalparameter erfasst werden, wie in diesem White Book geschehen. Diese wissenschaftliche Aufarbeitung der Behandlungsverläufe, verbunden mit einer Veröffentlichung der Ergebnisse, soll ein weiterer Ansporn zur Optimierung der Behandlungsqualität und zur Bestätigung der Bedeutung der ambulanten Versorgung sein.

Einer unserer wesentlichen Schwerpunkte besteht darin, dass den medizinischen Leistungserbringern ein Zugang zu den neusten Medizinprodukten und zur Versorgung mit telemedizinischen Systemen ermöglicht wird. Telemedizin ist ein klarer Trend in der Krankenversorgung. Dadurch lässt sich die Versorgungsqualität der Patienten hervorragend dokumentieren und weiter erhöhen.

Welche Produkte können bei welchen Patienten implantiert und über MED Management abgerechnet werden?

 

Dies geht bei allen gesetzlich und privat versicherten Patienten. Entweder bei DAK und TK Versicherten über den IV-Vertrag oder bei Patienten anderer Krankenkassen/-versicherungen über den Vertrag zur Qualitätssicherungsleistung DOQUVIDE. Bei DAK und TK Versicherten ist eine Implantation von Defibrillatoren ohne gesonderte Genehmigung möglich. Bei Patienten aller anderen Krankenkassen/-versicherungen ist grundsätzlich vor dem Eingriff durch Ihren Arzt bei der Krankenkasse eine Genehmigung zur Kostenübernahme einzuholen. Da die ambulante Implantation von Herzschrittmachern in Deutschland bereits als Regelleistung gilt, sind hier keine zusätzlichen Genehmigungen notwendig.

Wie wird generell über MED Management abgerechnet?

 

Die Abrechnung der Sachkosten erfolgt durch MED Management gemäß den Vorgaben der Bundesländer an die Leistungsträger – die Krankenkassen, den Arzt (der dann seinerseits mit der entsprechenden Kassenärztlichen Vereinigung abrechnet) oder den privat versicherten Patienten. Die Abrechnung der ärztlichen Leistung erfolgt wie üblich über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung.

Müssen für die Abrechnung über MED Management gesonderte Unterlagen eingereicht werden?

 

Für die Abrechnung mit den Leistungsträgern benötigen wir differenzierte Unterlagen:

IV-Vertrag: Sachkostenformular (ohne Rezept), Einwilligungserklärung des Patienten in den IV Vertrag, Abtrittserklärung und Patienteneinwilligung insofern ein telemedizinisches Gerät ausgegeben wird (nur DAK)

DOQUVIDE Vertrag: Implantationsmeldung und/ oder Rezept (oder Sachkostenformular in Thüringen), Abtrittserklärung und Patienteneinwilligung wenn die Abrechnung durch uns an die Krankenkasse oder den Privatversicherten erfolgt, Einwilligungserklärung des Patienten in den DOQUVIDE Vertrag

Zu den einzelnen Unterlagen informieren wir Sie gern. Im internen Bereich unserer Website finden Sie Vordrucke zum herunterladen. Sie können uns aber auch jederzeit gern darauf ansprechen.

Welcher Patient kann in welchen Vertrag eingeschlossen werden?

 

DAK Gesundheit und Techniker Krankenkasse Versicherte werden ausschließlich in den IV-Vertrag eingeschlossen. Patienten aller anderen Krankenkassen und Versicherungen können – insofern telemedizinisch betreut – in den DOQUVIDE Vertrag eingeschlossen werden.

Können Patienten, die stationär implantiert worden sind, in die Verträge eingeschlossen werden?

 

Mit unseren Kooperationspartnern agieren wir auf dem Markt der kardiologischen Versorgung nur im Rahmen von ambulant durchgeführten Implantationen.

Wieso übernimmt die DAK und die TK die Kosten ohne vorheriges Genehmigungsverfahren und andere Krankenkassen nicht?

 

Die DAK und TK hat intern ermittelt, dass die Versorgung von Patienten effektiver gestaltet werden kann, wenn eine ambulante Implantation mit qualitativ hochwertigen Aggregaten (im Zusammenhang mit Telemedizin) ermöglicht wird.

Wie kann ich an den Verträgen teilnehmen und Ihre Leistungen in Anspruch nehmen?

 

Bitte kontaktieren Sie uns direkt, um am DAK und TK IV-Vertrag oder der Qualitätssicherungsleistung DOQUVIDE teilzunehmen. Wir werden mit Ihnen gemeinsam den für Sie optimalen Ablauf entsprechend der Rahmenbedingungen Ihres Bundeslandes definieren und Ihnen die Verträge zur Unterschrift zukommen lassen.

Ich bin kein Implanteur. Kann ich trotzdem an den Verträgen teilnehmen?

 

Grundsätzlich ja. Sie erhalten einen speziellen Vertrag, der einerseits die präoperative Betreuung bei Implantationen regelt, andererseits die postoperative Überwachung mittels Telemonitoring. Bitte kontaktieren Sie uns direkt. Wir werden mit Ihnen gemeinsam den für Sie optimalen Ablauf entsprechend der Rahmenbedingungen Ihres Bundeslandes definieren und Ihnen die Verträge zur Unterschrift zukommen lassen.